Uschi Glas

Zwei Münchner in Hamburg

Zwei Münchner in Hamburg

Julia Heininger (Uschi Glas), Abteilungsleiterin in der Zentrale der Bayernbank in München bekommt die Aufgabe, die Bankfiliale in Hamburg zu leiten. Sie ist von dem Vorschlag zunächst nicht begeistert, da sie hinter dieser Abkommandierung in den hohen Norden ihren bayerischen Kontrahenten Dr. Ralf-Maria Sagerer (Elmar Wepper) vermutet. 

Julia zieht mit ihrem 12-jährigen Sohn Maxl (Florian Stubenvoll) und ihrer resoluten Haushälterin Fanny (Enzi Fuchs) in ein Jugendstil-Reihenhaus in Hamburg-Winterhude. In der Nachbarschaft wohnt der Feinkosthändler Alfred Haack (Heinz Reincke), den alle nach örtlicher Manier „Vadder Haack“ nennen. Der gesellige Mittsechziger gehört bald schon zur Familie, insbesondere mit Fanny verbindet ihn eine Herzensfreundschaft.

Polizeiinspektion 1

Polizeiinspektion 1

Kommissar Franz Schöninge ist der Schichtführer, ein korrekter und besserwisserischer Polizist mit „goldenem Münchner Herz“, der auch schon mal kleine Alltagssünden übersieht. Er führt das Kommando über den ruhigen und bedächtigen Hobbymaler Bertl Moosgruber und den jungen, sympathischen Helmut Heinl. In heiteren Alltagssituationen müssen sie Trickbetrügern, Dieben oder Wirtshausschlägern Herr werden. Oft begegnen sie in ihren Ermittlungen zwischenmenschlichen Konflikten, die sie mit viel Gespür und Warmherzigkeit zu lösen helfen.

Schöninger versucht auch in seiner Münchner Mietwohnung die Dinge im Griff zu behalten, seine liebenswerte Frau Elisabeth (er nennt sie schlicht „Mama“) und sein unternehmungslustiger Sohn Karli haben jedoch ihren eigenen Kopf. Helmuts Frau Ilona tappt aufgrund ihrer Offenherzigkeit regelmäßig in heikle Situationen, in denen ihr die Herren von der Inspektion gerne beistehen. Das junge Paar hat eine kleine Tochter namens Susi. Moosgruber ist nach wie vor Junggeselle und hält Ausschau nach der Frau fürs Leben, findet aber nichts Bleibendes.

Fast täglich taucht Frau Gmeinwieser in der Inspektion auf. Die ältere Dame streut Gerüchte, denunziert die Nachbarschaft und hält die Polizisten von der Arbeit ab; es gelingt ihr immer wieder, die Polizei auf Trab zu halten. Frau Vogel, die Putzfrau in der Inspektion, muss sich immer wieder von Schöninger herumscheuchen lassen. Der aus dem Ruhrpott stammende Pennbruder Hubertus fungiert als Kontaktmann in der Szene.

Ein Schloß am Wörthersee

Ein Schloß am Wörthersee

Lennie Berger erbt von seinem Onkel das „Schlosshotel Velden“ und will es in Schwung bringen, da es etwas „angestaubt“ wirkt. Dies stößt zunächst auf Widerstand bei den Angestellten und bei den Hotels rings um den Wörthersee. An vorderster Front steht dabei der Hoteldirektor Reiner Janssen, der Berger als Konkurrenten sieht. Überraschend nimmt er dann den Posten des Direktors beim konkurrierenden Kurhotel „Karnerhof“ an, von wo er stärkeren Druck auf das Schlosshotel ausüben kann. Auch das Zimmermädchen Ida Jellinek, auf das Berger ein Auge geworfen hat, wechselt zum „Casino Velden“. Mit der Zeit wird aus der Liebelei zwischen den beiden ernst, nur Bergers frühere Geliebte Krista Springer versucht sich zwischen sie zu stellen. Auch die Direktrice Anja Weber verlässt später das Schlosshotel, um die Leitung des Kurhotels zu übernehmen, weshalb Berger allmählich ohne Führungspersonal dasteht.

Zwischen den Saisonen hat Berger mit dem Umbau des Schlosshotels begonnen. Besonderen Druck übt dabei die Reiseagentur Springer aus, deren Erbin die Witwe Krista Springer ist, denn sie besteht auf die Eröffnung bei Saisonbeginn. Die Witwe Springer ist es dann auch, die für das Schlosshotel eine Bürgschaft bei der Bank übernimmt, wobei sie selbst finanziell ins Schlingern gerät. Da Berger viel zu sehr mit seiner Arbeit beschäftigt ist, vernachlässigt er Ida, mit der er inzwischen verlobt ist. Diese wendet sich in der Folge von ihm ab. Dabei lernt sie den französischen Geschäftsmann André Blondeau kennen, der sich in sie verliebt. Und dann kommt auch noch Max, Bergers Sohn aus erster Ehe, zu Besuch, der zusätzlich für Wirbel sorgt.

Als Berger überraschend stirbt, erbt sein Sohn Max das Schlosshotel. Bergers Ex-Frau Elke Berger übernimmt indes, bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Max, die Leitung über das Hotel, dessen Umbau noch immer nicht beendet ist. Ihr einfältiger Bruder Leo Laxeneder, inzwischen Nachlassverwalter, will ihr dabei unter die Arme greifen. Doch beinah verliert er das Hotel an den hinterhältigen Geschäftsmann Thomas Kramer. Zwischenzeitlich ist dieser sogar fest überzeugt, die Hälfte des Hotels an sich gebracht zu haben. Währenddessen pachtet Elke Berger zusätzlich das Luxushotel „Park’s“, um ihr Personal beschäftigen zu können. (Text: wikipedia)

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